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HDV

HDV ist ein von Canon, Sharp, Sony und JVC entwickeltes Format, das es ermöglicht, hochauflösendes HD-Video in Consumer Qualität (Amateur) auf DV Bänder zu speichern.

HDV = High Definition Video (hoch auflösende Videokamera-Aufzeichnung = Amateurbereich)

HDTV = High Definition Television (hochauflösendes Fernsehen = Profibereich)

 HD = High Definition ausschließlich 16:9 Format

SD = Standart PAL Definition 4:3 und 16:9 Format wahlweise (damit kompatibel)

 720p  ( p= progressiv =Vollbildmodus)entspricht 1280 X 720 Pixel (6 Vollbilder in einer Gruppe (GoP))

 HDV/1080i ( i= interlaced =Halbbildmodus) im Amateurbereichentspricht 1440 X 1080 Pixel

(12 Halbbilder in einer Gruppe (GoP)) vergleichbar mit 720p (Vollbild) beträgt die vertikale Auflösung nur 540 Pixel.

HDTV/1080i im Profibereich1920 X 1080 Pixel im Halbbildmodus.

Ideal wäre HDTV/1080p – dieser Modus produziert allerdings die doppelte Datenmenge und wird deshalb auch im professionellen Bereich noch nicht benutzt.

 

 

Auflösungstabelle

Bildpunkte, Pixel, Linien, Zeilen

Verwirrend ist oft die Angabe von oben benannten Begriffen. Mal gibt einer die Auflösung eines Bildschirms, Monitor oder Beamers in Pixel und das andere mal in Bildpunkte an. Dann wieder ist die Rede von Linien oder Zeilen. – was ist denn nun richtig?

Die Unterschiedlichkeit der Begriffe hängt damit zusammen, ob man von analoger Videotechnik (Pal-Fernsehen) spricht, das sind Röhrenbildschirme (Fernsehgeräte) oder von digitaler Technik, das sind Röhren-PC-Monitore, LCD-Monitore, Plasma-Monitore oder Beamer (Video-Projektoren)

Bei der analogen PAL-Fernsehtechnik, das ist die bei uns noch immer verwendete Technik, wird das Bild mit Bildpunkten und Zeilen aufgezeichnet. Genauer gesagt, es wird das „Zeilensprungverfahren“ verwendet. Mit diesem Verfahren zeichnet man Halbbilder auf. In einer Sekunde werden auf dem Fernsehgerät 50 Halbbilder dargestellt (das sind 25 Vollbilder). Dies ist eine verkürzte Erklärung, die uns aber für die Betrachtung der oben genannten Begriffe reichen soll (Bildpunkte, Pixel usw.)

Betrachten wir nun den Bildaufbau eines Fernsehbildes und vergleichen ihn mit dem Bildaufbau eines LCD-Bildschirms, können wir die Vergleichbarkeit der Begriffe erkennen:

Die wichtigsten Unterschiede zwischen HDV und HDTV:
1. HDV zeichnet im höchsten Qualitätsmodus nur 1440 x 1080 Pixel auf. Gegenüber der „echten“ HDTV (High Definition Television), 1920 x 1080 Pixel gibt es also einen horizontalen Auflösungsverlust von ca. 25 Prozent. In der Praxis dürfte dieser Schärfeverlust jedoch nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Nur auf entsprechenden Profigeräten können geschulte Augen einen Unterschied erkennen. Mit zunehmenden Betrachtungsabstand ist kein Unterschied mehr feststellbar.

Merke: je kleiner der Bildschirm, um so weniger ist eine Auflösungsverbesserung erkennbar.

Viel deutlicher dagegen limitieren die Optiken der günstigeren Amateur - HDV-Modelle die Bildqualität.

dieter volk 02.2008
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