vor Drehbeginn:

1. Bei Drehpause Kamera auf  „stand by“  (Bereitschaft) schalten (Akku schonen).

 2. Vor Drehbeginn jede Aufnahme „trocken“ prĂĽfen (ohne  Aufnahme-Start, nur
     Kontrolle durch den Sucher).

 3. Szenenlänge (nur als Anhaltspunkt – keine feste Regel!):
    GroĂźaufnahmen: 3 – 5 Sekunden
    Weitwinkelaufnahmen (Totale): 5 – 8 Sekunden. Abhängig vom Bildinhalt, je 
   mehr Details zu sehen sind, um so länger ist die Szene.

   Merke: Filme die Szenen lieber länger – beim Schneiden kann man kĂĽrzen!

 Die Schärfentiefe(ist der Bereich, in dem das Motiv scharf abgebildet ist):

Die Schärfentiefe (Tiefenschärfe) ist abhängig von

Blende und Brennweite: 

Kleine Blende (viel Licht) ergibt:Große Schärfentiefe
Große Blende (wenig Licht) ergibt:geringe Schärfentiefe
Kurze Brennweite (Weitwinkel) ergibt: Große Schärfentiefe
Lange Brennweite (Tele) ergibt: geringe Schärfentiefe

Die Konsequenz:

Telebrennweite bei wenig Licht = geringste Schärfentiefe
Weitwinkeleinstellung bei viel Licht = größte Schärfentiefe

Will man eine Schärfeverlagerung drehen (z. B. die Schärfe vom Vordergrund in den Hintergrund verlagern), gelingt das nur, wenn die Bedingung für geringe Schärfentiefe vorhanden ist. Wenn zu viel Licht vorhanden ist, kann man die Shutterzeit (Verschlusszeit) verkürzen. Die normale Shutterzeit für eine Videokamera beträgt 1/50 Sekunde. Verkürzt man die Verschlusszeit auf z.B. 1/1000 Sekunde, öffnet die Belichtungsautomatik der Kamera die Blende – damit erzielt man die gewünschte geringere Schärfentiefe.

dieter volk 02.2008
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